211-D1411 Im Zwischenreich des Wahns von Angst und Macht - die "Hexen" von Detmold

Beginn Di., 18.05.2021, 19:30 - 21:00 Uhr
Kursgebühr 10,00 € Weitere Spenden willkommen
Dauer 1 x,
Kursleitung Eugen Drewermann

Wie in vielen deutschen Gebieten kam es auch in der Grafschaft Lippe in der Frühen Neuzeit zu Hexenverfolgungen. In der Kernstadt Detmold sind mehr als 30 Opfer zu beklagen und in den Landgemeinden, die heute zu Detmold gehören, mehr als 20 Opfer. Hinzu kommen etwa 50 als Hexenkinder gefangen gehaltene Mädchen und Jungen.
Die damalige Zeit war beherrscht von Aberglauben, von Dogmen und Angst. Politische Herrschaft und Kirche mischten mit. Es gab die Inquisition, es gab die Folter und unsägliche Quälereien. Die Hinrichtung war für die Opfer oft wie eine Erlösung.
Über die kulturhistorischen Hintergründe des Hexenwahns wird der Theologe und Psychotherapeut Eugen Drewermann sprechen.
Die Benefizveranstaltung dient der Finanzierung des Erinnerungsortes für die Opfer der Hexenverfolgung in der Anna-Maria Tintelnot Twete in Detmold.



Veranstaltung in Kooperation mit dem Arbeitskreis Hexenverfolgung in Detmold (Ortsverein Detmold im Lippischen Heimatbund), der Lippischen Landeskirche, dem Stadtarchiv Detmold und der Stadt Detmold



Zahlung ausschließlich an der Abendkasse. Begrenzte Teilnehmerzahl

Kursort(e)

Moritz-Rülf-Str. 2
32756 Detmold

Termin(e)

Datum
18.05.2021
Uhrzeit
19:30 - 21:00 Uhr
Ort
Moritz-Rülf-Str. 2, Detmold, August-Hermann-Franke-Schule, Aula