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211-D5144 Naturpädagogik/BNE in vier Jahreszeiten Vier Module für Frühling, Sommer, Herbst und Winter - Modul Frühling Fortbildung für pädagogische Fachkräfte aus Kitas und Grundschulen

Beginn Kursbeginn ist voraussichtlich nach den Osterferien. Der genaue Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben. Die Anzahl der Termine und die Gebühren reduzieren sich entsprechend. Ursprünglich geplanter Beginn:
Di., 23.03.2021, 09:30 - 16:30 Uhr
Kursgebühr 90,00 € (ab 6 Personen, max. 10 Personen), ohne Verpflegung
Dauer 1 x,
Kursleitung Diana Pagendarm
Dokumente zum Kurs

Das Draußen-Sein zu allen Jahreszeiten stellt pädagogische Fachkräfte von Kitas, Grundschulen und ähnlichen Einrichtungen vor besondere Herausforderungen, welche spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten erfordern. Unser Fortbildungs-Angebot "Naturpädagogik/BNE in vier Jahreszeiten" vermittelt hierfür praxisnahe Ideen, gibt wertvolle Impulse und bietet auch Raum für eigenes authentisches Naturerlebnis. Es befähigt die Teilnehmenden, auf dieser Grundlage auch selbständig Naturtage zu gestalten oder naturpädagogische Projekte zu entwickeln und diese im Alltag mit den Kindern umzusetzen.
Die Seminarreihe besteht aus 4 Modulen Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Die jeweiligen Jahreszeiten mit ihren Besonderheiten und Möglichkeiten, Kindern nachhaltige Naturerlebnisse im Sinne einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) zu ermöglichen, stehen im Mittelpunkt der Fortbildung. Die Natur bietet vielfältige Materialien, die zum Kreativen Bauen und Gestalten, zum Spielen und Entdecken anregen. Blätter, Steine, verschiedene Erden, Äste und Zweige, Blüten und Blätter - all das weckt und fördert die natürliche Neugierde der Kinder und lädt sie ein, kreativ zu werden und ihrer Fantasie Gestalt zu geben. Wildkräuter, Früchte, Blätter und Samen können gemeinsam mit den Kindern gesammelt, gegessen und verarbeitet werden. Tiere, Pflanzen und ihre Lebensräume verändern sich stetig im Wandel der Jahreszeiten und wollen beobachtet, entdeckt und mit allen Sinnen erlebt werden. Nicht zuletzt die Wettererscheinungen - Sonne, Wolken, Regen, Wind und Schnee, bieten spannende Aspekte des Naturerlebens.

Modul Frühling (März bis Mai):
Die Natur erwacht, erstes Ernten (Wildkräuter) was singt und klingt um uns herum, Tierfamilien, das Wunder der Frühjahrsblüher, Vögel singen und bauen Nester, Artenschutz kindgerecht erfahren am Beispiel von Amphibien.

Modul Sommer (Juni bis August):
Die Natur ist voller Leben, farbenfrohe Welt, Kosmos der Krabbeltiere, Artenschutz und Artenvielfalt kindgerecht erfahren am Beispiel von Wildbienen und andere Insekten, die "Iieh-Tierchen" (Schnecken, Spinnen, Würmer und CO), Ernten (Wildkräuter, Blüten und Beeren) und Verarbeiten, Leben am Wasser, Sonne und Wärme, erste ökologische Zusammenhänge erkennen am Beispiel Lebensraum Wiese.

Modul Herbst (September und Oktober):
Ernten (Beeren, Nüsse und Samen) und Verarbeiten (dabei auch den achtsamen Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen lernen), kleine Künstler*innen, Erde, Matsch und Ton, Wind und Wetter, Tiere gehen auf die Reise, Bauen im Wald, Einmaleins des Schnitzens, Nachhaltigkeit erleben am Beispiel Lebensraum Wald, der Wald ist voller Klänge.

Modul Winter (Ende November bis Anfang Februar):
Die Natur kommt zur Ruhe, friert der Frosch, wenn es Frost gibt - was machen die Tiere im Winter? Wie wichtig sind die Jahreszeiten für unsere Natur?Tierspuren, Bewegungsspiele, Behausungen bauen, Kälte, Schnee und Eis, Zapfen und Bäume, der Wald ist voller Buchstaben und Zahlen, Am Lagerfeuer ( Feuer-Knigge, Kochen, Backen, Rösten).

Das erste Seminar (Start der Jahreszeit ist variabel) beginnt mit einer Einführung in die Grundlagen der Bildung für Nachhaltige Entwicklung und einem Überblick über ihre vielfältigen Möglichkeiten und Herausforderungen besonders in Bezug auf die naturpädogogische und umweltbildnerische Arbeit in Kitas und ähnlichen Einrichtungen.
Alle Module enthalten Spiele und Aktionen für alle Sinne (Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen), sowie kindgerechte Aspekte der Bildung für Nachhaltige Entwicklung. Die angegebenen Themen geben nur einen Ausschnitt aus der Vielfalt der Möglichkeiten, aus denen wir je nach Vegetationszeit schöpfen können. Daher sind auch einzelne thematische Überschneidungen möglich. Wir legen Wert darauf, Beispiele für Situationen aufzuzeigen, in denen Kindern auch Freiräume geschaffen werden sollten, während des Spielens zweckfrei ihre eigenen Erfahrungen machen zu können. Wo sie ihrer natürlichen Neugier und ihrem Entdeckerdrang ungestört nachgehen können und das Gefühl von Selbstwirksamkeit erleben. Das eigene Beobachten, Staunen, Versunken sein, sich Konzentrieren sind elementar für die kindliche Entwicklung und werden in der heutigen Zeit nur allzu oft in ihrer Bedeutung unterschätzt.
Folgende pädagogische Fragestellungen werden in diesem Zusammenhang ebenfalls berücksichtigt: Wie vermittle ich die Ziele einer BNE und vermeide dabei den erhobenen ökologischen Zeigefinger? Wie gelingt mir eine professionelle Zurückhaltung in meiner naturpädagogischen Arbeit? Auch wichtige Themen, wie Sicherheit, Umgang mit Giftpflanzen, Zecken und Co, rechtliche Aspekte, Fragen zur Organisation von Naturtagen, sowie die Kommunikation mit den Elternhäusern (auch hinsichtlich einer BNE) sind Bestandteil des Angebotes.
Nicht zuletzt bietet das Seminar den Teilnehmer*innen ausreichend Raum für eigenes Naturerleben. Wir möchten vermitteln, dass nicht allein pädagogisches, naturkundliches oder ökologisches Fachwissen, sondern auch Authentizität, das Vorleben eines nachhaltigen Lebensstiles sowie die eigene Begeisterungsfähigkeit zu gelungenen und nachhaltigen Natur-Erlebnistagen im Sinne einer Bildung für Nachhaltigen Entwicklung führen.



In Zusammenarbeit mit der NABU Umweltbildungsstätte Rolfscher Hof



Kurs abgeschlossen

Kursort(e)

Hahnbruchweg 5
32758 Detmold