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Erinnerungskämpfe: Koloniales Erbe und deutsche Erinnerungskultur

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Kursnr. 241-D1205
Beginn Mi., 28.02.2024, 19:00 - 20:30 Uhr
Dauer 1 x, abends
Kursleitung(en) Jürgen Zimmerer
Kursort Detmold, Stadthalle , Kleiner Sitzungssaal
Gebühr Ohne Gebühr
Erinnerungskämpfe: Koloniales Erbe, NS-Verbrechen und deutsche Erinnerungskultur

Die deutsche Erinnerungskultur gilt als besonders erfolgreich, Deutschland bezeichnet sich gerne als  „Weltmeister der Vergangenheitsaufarbeitung“. Aber sind wir wirklich so gut im Erinnern? Oder handelt es sich bei den Erinnerungsveranstaltungen oftmals nur noch um leere Rituale? Und fehlen nicht wesentliche Teile der deutschen Geschichte in der Erinnerungskultur?

Prof. Dr. Jürgen Zimmerer, Professor für Globalgeschichte an der Universität Hamburg und Leiter der dortigen Forschungsstelle „Hamburgs (post-)koloniales Erbe“, analysiert die aktuellen Kontroversen um den gesellschaftlichen und politischen Umgang mit der deutschen Vergangenheit, insbesondere mit Bezug auf den möglichen Zusammenhang von Kolonialismus und Nationalsozialismus mit seiner Rassenideologie, dem Vernichtungskrieg und dem Holocaust.

Im September ist sein Sammelband "Erinnerungskämpfe. Neues deutsches Geschichtsbewusstsein" im Reclam-Verlag erschienen.

Der ursprünglich auf den 25.1.24 terminierte Vortrag ist Teil des Veranstaltungsprogramms um den Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar. Wegen des Bahnstreiks musste er verschoben werden.

In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Detmold

Datum
Uhrzeit
Ort
Datum
25.01.2024
Uhrzeit
19:00 - 20:30 Uhr
Ort
Am Schloßplatz 7, Detmold, Stadthalle , Kleiner Sitzungssaal
Prof. Dr. Jürgen Zimmerer Prof. Dr. Jürgen Zimmerer - © Sebastian Engels