Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch: Jungsein in Demokratie & Diktatur
Keine Anmeldung möglich
| Kursnr. | 262-L1182 |
| Beginn | Di., 10.11.2026, 18:00 - 19:30 Uhr |
| Dauer | 1 x |
| Kursleitung(en) | |
| Kursort | Online |
| Gebühr | Ohne Gebühr |
Was unterscheidet das Aufwachsen in einer Diktatur von dem in einer Demokratie? Was passierte, wenn Jugendliche in der DDR mit dem System in Konflikt gerieten? Gemeinsam
gehen wir der Frage nach, was junge Menschen damals geprägt hat und was sie heute beschäftigt, wo Erfahrungen vergleichbar und wo Unterschiede entscheidend sind. Die
Veranstaltung lädt dazu ein, Generationen ins Gespräch zu bringen und über das Leben von jungen Menschen in Umbruchszeiten nachzudenken.
Die Gesprächsgäste:
Lisa Trebs ist Mitgründerin der Initiative k_einheit und Teil der ostdeutschen Generation Z. Sie setzt sich dafür ein, dass junge Menschen aus Ostdeutschland und ihre Perspektiven in
gesellschaftlichen Debatten gehört werden. Mit k_einheit entwickelt sie Projekte, Workshops sowie Dialog- und Ausstellungsformate, die sich mit dem Erleben von Einheit, dem Erbe der
Wiedervereinigung und der Zukunft Ostdeutschlands auseinandersetzen. Lisa arbeitet hauptberuflich in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit und bringt diese globale
Perspektive in ihr zivilgesellschaftliches Engagement ein.
Tim Eisenlohr wurde 1973 in Ost-Berlin geboren. In der DDR engagierte er sich schon als Jugendlicher politisch in der oppositionellen Umweltbibliothek. In der Nacht vom 24. zum 25.
November 1987 wurde der 14-jährige Tim zusammen mit anderen Mitarbeitern der Umweltbibliothek verhaftet. Er reiste im Sommer 1989 mit seiner Familie nach West-Berlin
aus und ging dort weiter zur Schule. In der Bundesrepublik setzte er sein Engagement unter anderem bei „amnesty international“ fort. Heute ist Tim Eisenlohr als Politischer Bildner aktiv
und setzt sich für Menschen in Not ein – beispielsweise beim Kältebus der Kältehilfe des DRK.
Die Moderatorin der Veranstaltung ist Miriam Menzel. Sie moderiert Veranstaltungen und Diskussionsformate mit Bezug zu ihren Arbeitsschwerpunkten: historisch-politische Bildung und Erinnerungskultur in der digitalen
Gesellschaft. Sie hat zuletzt für die EKD, die Gesellschaft für eine gute Zukunft, die Alfred Landecker Foundation und die Kooperative Berlin gearbeitet. Zu den von ihr konzipierten
und geleiteten Projekten, die sich mit dem Jung-Sein in der DDR beschäftigen, gehört u. a. die Podcast-Reihe „Young and Free".
Die Online-Reihe „Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch“ wird vom Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV) und dem Bundesarbeitskreis
Politische Grundbildung (BAK PGU) in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur durchgeführt. Die Reihe fragt nach den unterschiedlichen Erfahrungen und
Perspektiven auf die deutsche Teilung und Wiedervereinigung. Dabei stehen auch die Folgen für Gegenwart und Zukunft im Fokus. In drei kompakten Online-Veranstaltungen bringen
Expertinnen und Experten, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Moderierende aus Zivilgesellschaft und Bildung unterschiedliche Blickwinkel zusammen: historische
Einordnungen, persönliche Erinnerungen und aktuelle Debatten zur gesellschaftlichen und politischen Entwicklung seit 1990.
Eine Online-Reihe des Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV) und des Bundesarbeitskreis Politische Grundbildung (BAK PGU) in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
| Voraussetzungen | Ein internetfähiges Endgerät (Computer / Tablet / Smartphone) mit Tonausgabe und die Installation der Software / App "ZOOM" bzw. alternativ einen aktuellen Browser. |
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