Im wilden Wald weiden - Unterwegs im Naturschutzgroßprojekt Senne und Teutoburger Wald -
Keine Anmeldung möglich
| Kursnr. | 261-D1000 |
| Beginn | Fr., 13.03.2026, 19:00 - 21:00 Uhr |
| Dauer | Vortrag |
| Kursleitung(en) | Robin Jähne, Tina Lück |
| Kursort | Detmold, VHS, Vortragsraum |
| Gebühr | Ohne Gebühr, um eine Spende wird gebeten. |
In vielen Teilen Deutschlands verschwinden Vögel und Insekten - im Naturschutzgroßprojekt Senne und Teutoburger Wald steigt ihre Zahl stetig an. Rote-Liste-Arten, die vor Jahren nur vereinzelt vorkamen, sind zurück gekehrt und brüten inzwischen in größerer Zahl. Wie es dazu gekommen ist, erzählen an diesem Abend die Naturfilmer Robin Jähne und Tina Lück. Sie nehmen die Zuschauer*innen mit auf eine faszinierende Entdeckungsreise durch die beiden Ökosysteme, in denen heute große Weidetiere durch den Wald streifen und mit ihrem Kot die Voraussetzung für diese wunderbare Entwicklung schufen. Wir haben sogar bei den Dreharbeiten einen Kurzflügler entdeckt, der für Jahrzehnte als verschollen galt“, berichtet Robin Jähne.
Die Filmer wollen in ihrem Streifen nicht nur eine Bestandsaufnahme zeigen, sondern auch, wie sich die Landschaft entwickelte. So gibt es ein Kapitel über die Entstehung des Teutoburger Waldes aus dem einstigen Urmeer. Oder die Hude-Wirtschaft. Darunter versteht man die Beweidung des Waldes mit Haustieren, eine Nutzungsform die es seit der Jungsteinzeit gibt und die erst mit der Industrialisierung zum erliegen kam. Damals wurden die Tiere in den Wald getrieben, statt ihn zu roden. Manche Bäume wurden geschneitelt - also immer wieder beschnitten, damit eine ausladende Krone entstand, die ihre Eicheln oder Bucheckern weit verteilte. So entstanden teilweise parkartige und abwechslungsreiche Landschaften. Solche Landschaften sind zwar nicht mehr urtümlich, ähneln aber der voreiszeitlichen Urlandschaft und bieten einer Unmenge Arten einen Lebensraum. Genau das passiert im einzigartigen Naturschutzgroßprojekt Senne und Teutoburger Wald. Heute wissen wir, dass diese Landschaftsform mindestens so viel Kohlendioxyd nachhaltig in den Boden befördert, wie Moore. Und damit eine enorm wichtige Funktion im Klimaschutz einnimmt.
Der Naturfilmer und sein Team waren für dieses Projekt jahrelang unterwegs. Aus den Dreharbeiten entstand eine ganz Sammlung von Kurzfilmen. Am 13. März wird auf Einladung des BUND-Ortsgruppe Detmold der erste Teil zu sehen sein.
Der Eintritt ist kostenlos, um eine Spende wird gebeten.
In Kooperation mit der BUND-Ortsgruppe Detmold
Vortragsraum
Krumme Str. 2032756 Detmold
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